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Ab in die grüne Nische (17.02.2012)

Entwicklung und Vernetzung nachhaltiger Tourismusangebote in Kärnten

Das Forschungsprojekt c-sustour entwarf zusammen mit AkteurInnen aus der Tourismusbranche ein Bild des nachhaltigen Tourismus in Kärnten.

c-sustour

© Sandra Karner/IFZ

Tourismus gilt als einer der Hauptverursacher des Klimawandels, hat zugleich aber auch die Folgen des Klimawandels zu tragen. Als Alternative zum Massentourismus wird nachhaltiger Tourismus, der ökologische und soziale Auswirkungen berücksichtigt, gesehen. Er bietet Regionen die Chance zur Profilierung und kann eine stärkere Identifikation der ansässigen Bevölkerung und Unternehmen bewirken.

Am Beispiel von Kärnten analysierte ein Projektteam aus den Bereichen Tourismus, Sozial- und Nachhaltigkeitsforschung gemeinsam mit VerterterInnen der Tourismusbranche, wie nachhaltiger Tourismus aussehen könnte und welcher Weg dorthin führt.

Politik, lokale und regionale Anbieter, Infrastruktur, Klima und natürliche Gegebenheiten beeinflussen den Tourismus. Zusammengenommen ergibt dies ein komplexes Geflecht zum Teil gegenläufiger und einander widersprechender Interessen. Für strategische Interventionen ist es notwendig, die einzelnen Komponenten zu identifizieren und zu strukturieren. Mittels Konstellationsanalyse wurden die wichtigsten Elemente und Beziehungen in Kärnten grafisch dargestellt und erwünschte Zielkonstellationen sichtbar gemacht.

Zielkonstellation

Das Fazit der Studie: Für eine nachhaltige Tourismusregion Kärnten braucht es abgestimmte, mittelfristig verbindliche Strategien, mit klarer politischer Verankerung. Erst dadurch wird eine gezielte Organisation ausbaufähiger und -williger Betriebe möglich, welche eine nachhaltige Entwicklung voran bringen. 

Download der Studie
Projekt c-sustour