Ökologische Produktpolitik
Um ihre umwelt- und wirtschaftspolitischen Ziele zu erreichen, setzt die EU auf das Instrument „öffentliche Beschaffung“. Öffentliche AuftraggeberInnen sollen umweltfreundlichen und innovativen Lösungen den Vorzug geben und so den Markt umgestalten. Ein anspruchsvolles Vorhaben.
Der thematische Schwerpunkt des Forschungsbereichs Ökologische Produktpolitik ist die ökologisch und sozial verantwortliche öffentliche Beschaffung. Wir untersuchen den Status Quo der öffentlichen Beschaffung, erheben Faktoren, welche die Anwendung nachhaltiger und innovativer Lösungen beeinflussen und ermitteln die Umweltentlastungspotenziale dieser Lösungen. Wir betreiben das BeschaffungsService Austria, die österreichische Beratungsstelle für nachhaltiges Beschaffungswesen, sowie eine Informationsplattform zur ethischen Beschaffung.
Wir arbeiten darüber hinaus in folgenden Themenbereichen, die in Beziehung zur nachhaltigen öffentlichen Beschaffung stehen:
- Ökologische Bewertung chemischer Produkte: Bewertung von chemischen Produkten, die von der öffentlichen Hand und privaten KonsumentInnen genutzt werden, etwa Desinfektionsmitteln, Wasch- und Reinigungsmittel.
- Ökobilanzen (Life Cycle Assessments): Bewertung der ökologischen Wirkung von Produkten, Dienstleistungen und innovativen Lösungen.
- Ecodesign: Was können Unternehmen tun, um den ökologischen Fußabdruck ihrer Produkte und Dienstleistungen zu verbessern?
Forschungsbereichsleiterin: Angelika Tisch
Mitarbeiter: Thomas Berger, Günter Getzinger, Jürgen Suschek-Berger

